Phyllium philippinicum Eier und Jungtier (Wandelndes Blatt Eier)

Allgemeine Infos

Ordnung: Gespenstschrecken (Phasmatodea); Familie: Wandelnde Blätter (Phylliidae)

Die Eier sehen unterschiedlich aus. Es gibt solche mit einer "behaarten" und solche mit einer unbehaarten Oberfläche. Der Unterschied liegt sehr wahrscheinlich an Feuchtigkeit bzw. Alter nach der Ablage, nicht an „männlichen/weiblichen“ oder sicher befruchteten/unbefruchteten Eiern. Foto 1, 2 und 5: frisch gelegt oder noch eher trockene Eier. Die feinen Außenstrukturen liegen noch flach an der Eischale an, dadurch wirkt das Ei kompakter, glatter und „samenartig“. Foto 6 - 8: nach Kontakt mit Feuchtigkeit/Wasser klappen die feinen, fransenartigen Anhänge der Eischale — sogenannte Pinnae — auf und und bilden diese auffälligen „Flossen“ bzw. Fransen. Genau das ist für P. philippinicum beschrieben: frisch abgelegte Eier haben die Pinnae noch angelegt; nach Wasserkontakt entfalten sie sich, und ein klebriges Sekret wird aktiviert. Auch Zuchtberichte beschreiben es so: frisch gelegte Eier sind zunächst glatt gemustert und bekommen nach einigen Stunden oder Tagen mit Feuchtigkeit die typischen großen „Fins“. Foto 9: geschlüpftes Tier am zweiten Tag.

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