Meconema meridionale (Südliche Eichenschrecke)

Europa
Schweiz

Allgemeine Infos

Die Südliche Eichenschrecke (Meconema meridionale) ist eine kleine, zierliche und flugunfähige Laubheuschrecke. Ursprünglich aus Südwesteuropa stammend, breitet sie sich als wärmeliebendes Insekt durch den Klimawandel und passive Transporte stark nach Norden aus. Im Gegensatz zu anderen Heuschrecken "singen" die Männchen nicht, sondern erzeugen leise Vibrationsgeräusche, indem sie mit den Hinterbeinen auf Blätter oder Holz trommeln. Sie ist ein reiner Fleischfresser und ernährt sich überwiegend von Blattläusen und kleinen Insekten. Die Art ist nachtaktiv. Tagsüber ruht sie meist gut getarnt in Baumkronen oder an Blättern.Fortpflanzung: Adulte Tiere treten von Juli bis November auf. Die Eiablage erfolgt in Rindenspalten von Bäumen.

Kennzeichen und Grösse

Männchen 11 - 13 mm, Weibchen 17 mm. Glänzend hellgrün mit einer schmalen gelblichen Linie auf dem Rücken, Flügel stark zurückgebildet und schuppenförmig.

Lebensraum und Verbreitung

Nördlich der Alpen (etwa in Deutschland und der Schweiz) ist sie stark an menschliche Siedlungen angepasst. Sie lebt in Gärten sowie Parkanlagen und verirrt sich abends oft in beleuchtete Zimmer. Foto 1 - 4: CH, TG, Mammern, 7.8.2026, an Nussbaumblatt.

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