cf. Myzus ascalonicus (Blattläuse Schalotten- oder Zwiebelblattlaus)
EuropaSchweiz
Allgemeine Infos
Ordnung Hemiptera (Schnabelkerfe), Unterordnung Sternorrhyncha (Pflanzenläuse), Familie: Aphididae (Röhrenblattläuse)
Kennzeichen und Grösse
Auch ausgewachsenen Tiere meist flügellosen, blass grünbraun bis gelb mit blassbraunen Beinen, Antennen und Hinterleibsröhren, Körper eiförmig und stark gewölbt, Spitzen der Beine und Antennen schwarz, Hinterleibsröhren kurz und zur Spitze leicht angeschwollen, Schwänzchen kurz. Geflügelte mit 1,3 bis 2,4 etwas größer und schwarzem Fleck auf dem Hinterleib sowie schwarze, keulenförmige Hinterleibsröhren und Schwänzchen.
Lebensraum und Verbreitung
Vor allem im Gewächshaus, im Sommer vereinzelt auch im Freiland, treten die Schalottenblattläuse an Allium-Arten auf. Auch andere Kulturpflanzen sind betroffen, darunter Salat, Kartoffeln, Erdbeeren, Kohlarten und viele Zier- und Wildpflanzen. Sie sind vor allem am Stängel- und Blattgrund zu finden und sorgen durch ihre Saugtätigkeit für Verfärbungen sowie Verdrehungen und Kräuselungen der Blattstiele und Blätter. Die kältetoleranten Blattläuse überwintern als Larven oder adulte Tiere vor allem im Gewächshaus, selten auch im Freiland, in Verstecken an der Pflanze. Es werden in unseren Breiten keine Geschlechtstiere und Eier produziert, die Vermehrung erfolgt nur ungeschlechtlich. Im Frühjahr erscheinen geflügelte Formen und sorgen von April bis Juni für die Ausbreitung der Population auf andere Pflanzen. Im Herbst (Oktober) tritt meist eine weitere geflügelte Generation auf, mit der wiederum eine Abwanderung erfolgt. Foto 1 - 7: CH, SG, St. Gallen, 650 m, 16.4.2026; seit Jahren in einem Schnittlauchtopf auf dem Fenstersims, immer sind daran in Erdnähe diese Blattläuse zu finden. Foto 1 und 2 adulte Tiere, ebenso auf Foto 5, rechts, bei den restlichen Tieren handelt es sich um Nymphen, Jungtiere, die zwischen 0.6 mm und 0.9 mm gross sind.






