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WANDER-, TREIBER- ODER HEERESAMEISE (ECITON SP)
Wander-, Treiber- oder Heeresameise (Eciton sp) Allgemeine Infos
Die Staaten dieser Ameisen können bis mehrere Millionen Tiere umfassen.

Foto © André Mégroz

weitere Bilder zu dieser Art
Lebensraum und Verbreitung

Foto 1-3: Costa Rica, Drake Bay, 28.1.2008.

Ich befand mich in einem dunklen Wald in Costa Rica, als sich eine für mich unerklärliche, spürbare Spannung aufbaute. Ich hielt an und lauschte in die Totenstille. Plötzlich kamen einzelne schwarz-blau-weisse, ca. starengrosse Vögel (siehe Foto 1 - diese begleiten die Raubzüge der Ameisen; Vogel: Myrmeciza sp), die nur auf den Boden starrten und mich nicht beachteten. Dann folgten einzelne, schnell laufende Insekten, wie z.B. Schaben. Nun schnappten die Vögel diese Insekten. Darauf kamen die ersten Wanderameisen (auch Heeresameisen genannt) und überwältigten alles, was kreucht und fleucht (siehe Foto 2 und 3, wo die Ameisen eine grosse Schabe überwältigt hatten). Nun war es für mich Zeit, selber aus der Heerstrasse zu fliehen. Allerdings ist der schlechte Ruf dieser Ameisen ungerechtfertigt, denn diese Ameisen sind durch ihre Bisse wohl lästig, für uns Menschen jedoch nicht gefährlich. Die Fotos sind also zu unrecht etwas verzittert.

André Mégroz, Quellenstrasse 10, 9016 St. Gallen, E-Mail: insects@bluewin.ch, Tel. 071 288 39 67
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