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WANDERSPINNE; BANANENSPINNE (PHONEUTRIA SP) / WANDERING SPIDER
Wanderspinne; Bananenspinne (Phoneutria sp) Allgemeine Infos
Gehört in die Familie der Kammspinnen (Ctenidae). Alle Arten gelten als sehr aggressiv und hoch giftig!

Foto © André Mégroz

weitere Bilder zu dieser Art
Lebensraum und Verbreitung

Südamerika; Foto 1: Bolivien, Beni, Bellavista, 20.1.2007; Foto 2: Bolivien, Beni, 3.3.2007.Bellavista,

Sylvia Voss schrieb mir dazu: "Vor Phoneutria bekam ich schon als junges Mädchen gehörigen Respekt, obwohl ich ja sehr naturverbunden aufwuchs. Wie ja allgemein bekannt, gab es in der DDR Bananen nur ab und zu. Und wenn musste man schnell rennen und sich in die auch ganz schnell lang werdende Schlange vor dem Laden einreihen. Ich war also ziemlich am Anfang einer solchen Schlange weil ich geistesgegenwärtig auf dem Schulrückweg beim Vorbeikommen am Laden sah, dass sich eine Schlange bildete, sofort nachgefragt hatte was es denn gäbe (da waren wir geschult drin) und meinen kleinen Bruder nach Hause geschickt hatte von Mama Geld holen weil es Bananen gäbe...während also der Verkauf los ging, schrie eine der Verkäuferinnen ganz fürchterlich und wir sollten alle den Laden sofort verlassen, weil sie von einer Spinne gebissen worden sei, die in den Bananen saß. Die gebissene Verkäuferin wohnte gleich bei uns um die Ecke und meine Mutter kannte sie und daher bekam ich dann mit, dass sie fast 14 Tage im Krankenhaus behandelt werden musste nach diesem Biss einer Phoneutria und es wirklich nicht gut stand am Anfang. Da hat mir meine Mutter (Zoologie) ziemlich viel zu Spinnen allgemein und zu Phoneutria und Spinnengiften erzählt. In der DDR gab es ein Schulfach UTP (Unterrichtstag in der Produktion). Da ich ja in Rostock wohnte, waren wir für dieses Fach im Überseehafen, einmal die Woche. Da mussten wir alles mögliche lernen wie Fräsen, Metalle bearbeiten und Kältetechnik etc alles, was so auf Werften und in Häfen anfällt. Aber jeder der dort arbeitete durfte am Südfrucht- Kai kostenlos Bananen und Apfelsinen essen , die sogenannte "Ausschuss- Ware", die weder Qualität I oder II war ( eben mit Druckstellen) und also nicht in die wirtschaftliche Verteilung kam (soviel man essen wollte /konnte, nur das Mitnehmen war streng verboten, die Busse wurden beim Verlassen des Hafengeländes immer gefilzt). Da standen also auch solche Kartons und ich war bei den Bananen sehr auf der Hut und habe mir zugleich doch immer gewünscht trotzdem mal eine Phoneutria zu sehen, habe ich aber leider nie, obwohl ich dort mehrere Jahre UTP- Unterricht hatte und wir an diesem Tag natürlich immer zum Südfruchtkai gingen... Solche Erinnerungen habe ich an Phoneutria ;-) LG Sylvia"

André Mégroz, Quellenstrasse 10, 9016 St. Gallen, E-Mail: insects@bluewin.ch, Tel. 071 288 39 67
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